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Tegro hat seine Preisstruktur geändert, einen neuen schnelleren Internet-Tarif hinzugefügt und bietet nun auch Telefonie an

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Der in Windsberg tätige Internetprovider Tegro hat seine Preisstruktur geändert. Im Rahmen dieser Umstrukturierung wird nun auch ein Tarif mit 8016 kBit/s im Download und 876 kBit/s im Upload angeboten. Weiterhin agiert Tegro jetzt als Telefonprovider; dadurch ist es nun auch möglich, bei Tegro einen Telefonanschluss via Voice over IP (VoiP) zu erhalten.

Neue Tarifstruktur für den Internetzugang via Tegro:

Download

Upload

Aktueller Preis pro Monat

Alter Preis pro Monat

Ersparnis

1016 kBit/s

100 kBit/s

10,99 Euro

14,99 Euro

26,68%

3016 kBit/s

300 kBit/s

16,99 Euro

19,99 Euro

15,01%

6016 kBit/s

576 kBit/s

24,99 Euro

28,99 Euro

13,79%

8016 kBit/s

876 kBit/s

28,99 Euro

Wurde bisher nicht angeboten

Sende- und Empfangsantennen der Fa. Tegro

Sende- und Empfangsantennen der Fa. Tegro

VoIP von Tegro ist neu, hier noch einige Infos dazu: Bei dem Angebot handelt es sich um eine Flatrate ins Festnetz der Deutschen Telekom. Rufnummern können vom bisherigen Anbieter übernommen (portiert) werden. Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze kosten 0,19 Euro pro Minute.
Alle weiteren Details findest du im Vertrag (PDF) von Tegro. Hier kann die Tarifliste (PDF) heruntergeladen werden.

Da mir persönlich der Preis von 9,90 Euro pro Monat pro Telefonnummer zu teuer erscheint, habe ich bei Tobias Weidler per Email nachgefragt ob ich die Preisstruktur richtig verstanden habe.

Heiko Hauter:
Verstehe ich es richtig, dass für VoIP 9,90 Euro pro Rufnummer anfallen. Will ich also z.B. eine private, eine berufliche und eine Faxnummer, so würde dies 29,70 Euro pro Monat kosten?

Tobias Weidler:
Beispiel Szenario:
Kunde hat ein 3000 DSL für 16,99 Euro.
1 x Telefonnummer Flatrate ins dtag. Netz für 9,90 Euro jede weitere Flatrate -Nummer zu 9,90 Euro.

Kunde hat ein 3000 DSL für 16,99 Euro.
1 x Telefonnummer Flatrate ins dtag. Netz für 9,90 Euro.
1 x Faxnummer mit Takt (60 Sekunden) 5,50 Euro + Takt zu 0,0202 Euro/Takt wird Sekunden genau abgerechnet.
Kunde Faxt 30 Sekunden so zahlt er 0,0101 Euro.

Anmerkung von Heiko Hauter: dtag = Deutsche Telekom AG.

Mein persönliches Fazit: Ich bin überrascht, und das sehr positiv, über die Kostensenkung bei den Internettarifen; freuen tue ich mich besonders über den neuen 8000 kBit/s Tarif, den ich mir gebucht habe (ich würde auch noch mehr nehmen ;-). Der Tarifwechsel funktioniert ganz einfach, Email an Tobias Weider oder Tegro unter 06331/71020 anrufen.

Thorsten Feix nimmt zur Zeit gerade Messungen der Geschwindigkeit des 8000 kBit/s Tarifes vor. Sobald diese beendet sind, veröffentlicht er die Ergebnisse in diesem Blog.

Das VoIP-Angebot von Tegro werde ich nicht nutzen, da ich es (wie oben erwähnt) zu teuer finde. Hier gibt es meines Erachtens günstigere Lösungen z.B. sipgate.de, bellsip.de oder easybell.de.
Wer alles aus „einer Hand“ haben möchte, und nur eine Telefonnummer benötigt, kann bei Tegro „zugreifen“ (ist immer noch günstiger als der Grundpreis für einen Einsteigertarif beim rosa Riesen).  Bisher habe ich den Schritt zu VoIP über den Tegro-Anschluss gescheut, da ich Wert auf einen hochverfügbaren Festnetzanschluss gelegt habe. Nachdem ich nun aber über ein Jahr Tegro-Kunde bin und die Verbindung stabil und fast zu 100% verfügbar ist, werde ich nun meinen Festnetz-Telefon-Anschluss kündigen und zu einem der oben genannten VoIP-Anbieter wechseln. Sobald das passiert ist, gibt’s natürlich darüber einen Artikel.

Und zum Schluss noch eine kleine Rechenaufgabe für alle die überlegen, ob sie einen VoIP-Anschluss via Tegro-Internet realisieren wollen: Tegro garantiert in den AGB eine Verfügbarkeit des Internet Anschlusses von 98,5 Prozent. Wenn die tatsächliche Verfügbarkeit wirklich bei 98,5 Prozent liegen würde, wie viele Stunden im Jahr würde der Zugang nicht funktionieren?

Das Jahr hat in der Regel 8760 Stunden. 1,5 Prozent (welche zur 100 prozentigen Verfügbarkeit fehlen) von 8760 Stunden sind: 131,4 Stunden (gerundet 5,5 Tage).
Über diesen Wert sollte jeder nachdenken, der z.B. aus beruflichen Gründen immer erreichbar sein muss oder, warum auch immer, auf eine ständig funktionierende Notruffunktion per Telefon angewiesen ist. Allgemein würde ich mich ohne Redundanz (Handy oder richtiges Festnetz) unwohl fühlen.

 

 

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