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Glympse, App für iPhone und Android-Smartphones – Nützlich oder nur eine Spielerei?

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Glympse ermöglicht es, (in Echtzeit) den momentanen Standort, inklusive einer optionalen Nachricht anderen mitzuteilen. Ebenso den angesteuerten Zielort, die momentane Geschwindigkeit und die voraussichtliche Ankunftszeit.

Und wie funktioniert Glympse?

Wer einem, mehreren Personen oder öffentlich die oben genannten Informationen zugänglich machen möchte, muss per SMS oder Email ein Glympse verschicken bzw. bei Facebook und/oder Twitter* veröffentlichen. Das Glympse enthält einen Link. Wird dieser geöffnet, stehen dem Empfänger die oben genannten Informationen zur Verfügung.

Dem Glympse kann eine Nachricht beigefügt werden und außerdem die Dauer der Gültigkeit des Links angegeben werden (zwischen 15 Minuten und vier Stunden).
Nur eine Spielerei oder kann man die App auch sinnvoll nutzen? Einige Bespiele:

  • Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, kann die Familie verfolgen wo man gerade ist und wann man voraussichtlich ankommt. Ebenso kann jemand der weiter weg wohnt, mit dem man einen Besuch vereinbart hat, das Vorankommen verfolgen. Er/sie muss nicht zuhause sitzen und warten bis man eintrifft, sondern kann unterwegs sein und auf dem Smartphone verfolgen wo man gerade ist und wann man voraussichtlich eintrifft.
  • Beim Bummeln durch die Stadt können Freunde verfolgen, wo man gerade unterwegs ist und so ein „spontanes“ Treffen einrichten. Um diesen Zweck zu verfolgen, bietet es sich natürlich an, den Glympse auf Facebook und/oder Twitter* zu veröffentlichen. Interessant auch, wenn man sich mit jemanden Treffen will, aber keinen festen Treffpunkt vereinbaren möchte oder kann.
  • Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgemeinschaften welche nicht am gleichen Ort starten, können den momentanen Standort des Fahrers sehen.
  • Eine durchaus ungewöhnliche Möglichkeit der Verwendung habe ich im Android Market als Kommentar gefunden. So schreibt Martin : „Habe Glympse bei einer Ballonfahrt über den Alpen eingesetzt. Hat perfekt funktioniert und die Bodencrew wusste immer wo wir sind.“

Ich sehe jedoch nicht nur positives bei der Anwendung:

  • Bekommt die Freundin/Frau regelmäßig ein Glympse wenn der Nachhauseweg begonnen wird, könnte sie natürlich vermuten, man habe etwas zu verheimlichen, wenn man den Glympse einmal vergisst.
  • Auch könnte man aus Versehen ein Glympse an einen falschen Adressaten schicken oder versehentlich auf Facebook oder Twitter veröffentlichen. Diese Aufstellung ließe sich fortsetzten, da fällt ja jedem Leser was ein.

Auch wenn das Programm nur auf Englisch erhältlich ist, fällt die Bedienung der App leicht.

Hier die Homepage von Glympse. Glympse in iTunes und im Android Market.

*Trotz  funktionierendem Twitter-Account ist es mir nicht gelungen, ein Glympse über Twitter zu versenden. Dies wurde auch von Matthias, welcher beim Erstellen des zu diesem Artikel gehörenden Videos behilflich war, bestätigt.

 

Dieser Artikel bezieht sich auf die Version 1.25.267 für iOS.

Ich bedanke mich bei Matthias Bruhne (Matthias bei Twitter), er hat mir ein Glympse geschickt, damit ich die im Video zu sehende Bildschirmaufzeichnung anfertigen konnte.

Für Liebhaber des Audiovisuellen gibt noch ein Video welches zeigt, wie ein Glympse verschickt wird, bzw. wie dies beim Empfänger aussieht.

Artikel verfasst von:

Hallo, ich bin Heiko aka Quack. Eine Liste meiner in diesem Blog veröffentlichten Artikel findest du hier. Du findest mich auch bei folgenden Social Media: Twitter, Facebook und Google+.

2 Kommentare

  1. eine Frage: Meine gespeicherten Adressen in Kontakte auf dem iPad werden in glympse nicht angezeigt. Welche Einstellungen fehlen?
    Danke!

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